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Lexikon zum Laborbefund

Serotonin (5-Hydroxytryptamin, 5-HT)

Serotonin wird in den enterochromaffinen Zellen des Gastrointestinaltrakts gebildet, wirkt auch als Neurotransmitter und wird durch die Monoami­nooxidase zu 5-Hydro­xyindolessigsäure (5-HIES, Ausscheidung im Harn) abgebaut. Sero­tonin wirkt in Lunge und Niere gefäßverengend, in der Skelettmuskulatur gefäßerweiternd. Ob Depressionen auf einem Serotoninmangel im Gehirn zurückzuführen sind, ist um­stritten. Die Differentialdiagnose beim se­kundären Hyperto­nus umfasst das Karzi­noidsyndrom mit erhöhtem Spiegel von Serotonin im Blut, bzw. des entspre­chen­den Abbauproduktes, der 5-Hydroxyindo­lessigsäure im 24-h-Urin.

Normbereich Serotonin im Serum:

40 bis 200 µg/l


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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