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Lexikon zum Laborbefund

Insulin

Insulin wird im Pankreas aus dem Proinsu­lin gebildet und regelt den Glukose­haushalt ge­meinsam mit den Hormonen Glucagon und So­matostatin, die beide auch im Pankreas pro­duziert werden. Hohe Glukosespiegel, insbe­son­dere direkt nach Nahrungsaufnahme, sti­mulieren die Insulinausschüttung.

Insulin bewirkt die Aufnahme von Glukose aus dem Blut in das Gewebe mit entpre­chen­der Senkung des  Glukosespiegels und  beein­flusst den Fett- und Protein­stoffwechsel. Ver­minderte Insulinspiegel, egal aus welchen Gründen, haben er­höhte Glukosespiegel zur Konsequenz. Dabei haben Typ-1-Diabetiker einen ab­soluten Mangel an Insulin, da ihre Bauch­speicheldrüse kein Insulin mehr produ­ziert (durch autoimmunvermittelte Zerstörung der Inselzellen). Typ-2-Diabetiker zeigen eine Kombination aus Geweberesistenz und inadä­quater Insulinproduktion. Ver­minderte Werte finden sich bei Typ-1-Dia­betiker, erhöhte Werte bei einem Insuli­nom.

Normbereich: 4 – 24 µU/ml

 


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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