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Lexikon zum Laborbefund

Omega-3-Fettsäuren

Omega-3-Fettsäuren zählen zu den ungesättigten Fettsäuren. Die beiden wichtigsten Vertreter sind die Eicosapentaensäure (EPA) und die Docosa­hexaensäure (DHA). Sie werden hauptsächlich über Fisch oder in Pflanzenölen aufge­nommen. Unter anderem sind sie an der Synthese der Eico­sanoide beteiligt. Die aus­reichende Ver­sor­gung mit EPA und DHA soll einen ausrei­chenden Schutz vor kardio­vaskulären Er­krankungen gewährleisten. Daher gilt der Ome­ga-3-Index als neuer Risikomarker für den Herzinfarkt. Gemessen wird die individuelle Ver­sorgung mit EPA und DHA in den Ery­thro­zyten (EDTA-Blut). Dabei wird das Verhältnis von EPA + DHA zu Gesamtfett­säuren in den Lipiden der Erythrozy­ten­membra­nen berechnet. Werte unter 4% sollen ein vielfach erhöhten Risiko für plötzlichen Herztod haben. Die Unter­suchung erfolgt aufwendig über GC/MS.

Zielwert: > 8%


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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