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Lexikon zum Laborbefund

Calcitonin

Die Calcitonin-Produktion erfolgt physiolo­gisch in den C-Zellen der Schilddrüse; zu­sammen mit dem partiell gegensätzlich wirkenden Parathor­mon reguliert Calcito­nin insbesondere den Calci­umhaushalt. Es senkt den Calcium-Spiegel im Blut über einen verstärkten Calcium- und Phos­phateinbau in die Knochen, einer Reduktion der Calciumaufnahme aus dem Darm sowie einer ver­minderten renalen Calciumrückresorption und damit ver­mehrten Ausscheidung von Cal­cium über die Nieren. Die Calcitonin-Bestim­mung ist jedoch nur bei Verdacht auf medulläres C-Zellkarzinom und kleinzelliges Bronchial­kar­zinom indiziert.

Normbereich: 6 - 30 pg/ml, Grau­zone 31 - 100 pg/ml,

pathol. > 100 pg/ml


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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