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Lexikon zum Laborbefund

Osteocalcin (OC)

Osteocalcin wird von den Osteoblasten unter Einfluß von Vitamin-D synthetisiert und zum großem Teil in die Knochenmat­rix eingebaut. Geringere Konzentrationen finden sich in der Pe­ripherie und können im Serum gemessen wer­den. Erhöhte Werte finden sich bei Erkrankun­gen mit gesteigertem Knochenumsatz und Hy­perthyreose. Parathormon und Glukokorti­koide hemmen die Osteocalcin-Synthese. Die Normbe­reiche sind geschlechts- und altersabhängig.

Normbereich:

Frauen > 20 J. prämenopausal 11-43 ng/ml

Frauen > 20 J. postmenopausal 15-46 ng/ml

Männer 18-30 J. 24-70 ng/ml

Männer 30-50 J. 14-42 ng/ml

Männer älter 50 J. 14-46 ng/ml

Kinder bis 80 ng/ml


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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