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Lexikon zum Laborbefund

Pankreaselastase

Dabei zeich­net sich die Pankreaselastase  durch ei­nige besondere Eigenschaften aus. Sie verbin­det sich mit Gallensalzen und Neutralste­roiden und übernimmt so die Rolle eines Trans­portpro­teins für Choles­terin und seinen Abbau­produk­ten. Auf Grund ihrer außergewöhnlichen Stabi­lität übersteht sie die Darmpassage und ist im Stuhl als Enzym quantitativ zu erfassen. Da­her ist ihre Konzentration im Stuhl ein zuverläs­siges Maß der exokrinen Pankre­asfunktion. Da die Pankreaselastase bereits bei weni­gen Wo­chen alten Säuglingen zuverlässig bestimmbar ist, sprechen hier deutlich verminderte Stuhlkon­zentrationen wahr­scheinlich für das Vorliegen einer zysti­schen Fibrose.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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