Lexikon zu Ihrem Laborbefund

Mit onlinebefunde können Laboraufträge jetzt einfach und schnell elektronisch erfasst werden – das System spart Ihnen Zeit und Ressourcen.

Lexikon zum Laborbefund

Gastrin

Gastrin ist ein Peptid-Hormon des Gastro-Intesti­nal-Trakts und wird in den G-Zellen im Antrum des Magens und im Duodenum gebildet. Von dort aus wird es  über die Blutgefäße zu seinen Wirkorten transpor­tiert. Gastrin stimuliert die glatte Muskula­tur des Magens und regt die Produktion von Pepsinogen in den Hauptzellen des Magens, die Salzsäure-Produktion der Be­legzellen und die Histamin-Produktion der ente­rochromaffinen Zellen an. Eine vermehrte Gastrinproduktion kann selten durch einen hor­monproduzierenden Tu­mor, ein sogenanntes Gastrinom, verur­sacht werden.

Normbereich: 25 – 100 pg/ml, postprandial bis 300 pg/ml


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


Suche