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Lexikon zum Laborbefund

Eisen

Nicht geeignet zur Einschätzung des Eisenhaus­halts ist die alleinige Be­stim­mung des Serum-Ei­senwerts, da die­ser vielen anderen Einflüssen unterliegt. Verminderte Eisenwerte können bei Eisenmangel, Eisenverteilungsstörungen ohne Eisenmangel, Infektionen, chronischen Entzün­dungen, Tumoren, Urämie oder Leberschäden auftreten.

Ein zu geringer Eisenwert bedeutet daher noch nicht, dass der Patient einen Eisenmangel hat. Erhöhte Eisenkonzentrationen finden sich bei Eisenverwertungsstörungen, Hämolyse, Eisen­überladung, akuter Hepatitis und bei Therapie mit Eisen.

Der Serum-Eisenwert kann zudem im Tagesverlauf deutlich schwanken.

Normbereich: Mann 59 - 158 µg/dl

Frau 37 - 145 µg/dl

Kind 36 - 184 µg/dl


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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