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Transferrinsättigung

Die Transferrinsättigung (Transferrinsätti­gung (%) = (Serumeisen (µg/dl)/ Transfer­rin (mg/dl)) x 70,9) kann als Maß für die Eisenbeladung des zirku­lierenden Trans­ferrins, das für den Trans­port von Eisen aus den Speichern zum Kno­chen­mark ver­antwortlich ist, herange­zogen werden. Bei einer Sättigung von unter 20 % geht man von einer Unterver­sorgung des Kno­chen­marks mit Eisen aus, d. h. es kommt zu einer ei­sendefi­zitä­ren Erythropoese. Eine verminderte Trans­fer­rinsättigung (< 20 %) hat eine re­lativ hohe Sen­sitivität für das Erkennen von Eisen­mangelzu­stän­den, jedoch nur eine relativ nied­rige Spe­zi­fität.

Normbereich: 16-45 %


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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