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Lexikon zum Laborbefund

Ferritin

Ferritin ist neben dem Hämosiderin wich­tigstes Eisenspeicherprotein des Orga­nismus. Seine phy­siologische Funktion ist die Speicherung, aber auch der Transport anderer Metalle. Die Se­rum-Ferritin-Kon­zentration von 100 µg/l reprä­sentiert etwa 1 g Speichereisen. Werte unter 15 µg/l gelten als Zeichen absoluten Eisenman­gels. Die Höhe des Ferritins im Blut korre­liert positiv mit dem Gesamtkörpereisen-Pool, niedrige Werte weisen also auf ei­nen Eisenmangel hin. Er­höhte Ferritin­werte mit vermehrter Eisenspei­cherung finden sich auch bei Lebererkrankun­gen, einer schweren hämolytischen Anämie und der Hämochromatose, aber auch bei Maligno­men und Infektionen, ohne dass dort eine ver­mehrte Eisenspeicherung vorliegt.

Normbereich:  Frauen 15 bis 150 µg/l

Männer 30 bis 400 µg/l.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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