Lexikon zu Ihrem Laborbefund

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Lexikon zum Laborbefund

CHr, RET-He

Moderne Blutbildanalysatoren sind heute in der Lage, Retikulozyten zusätzlich hin­sichtlich ih­res Hämoglobingehalts (CHr oder RET-He) zu beurteilen. Die­ser Wert ist dem MCH der Ery­­thro­­­zyten­­­mes­sung zu vergleichen. Ein CHr-Wert unter 29 pg gilt als ein eindeuti­ger Hinweis für das Vorlie­gen einer eisen­defizitären Erythro­poese. Im Ge­gensatz zu den Parametern Ferritin, löslichem Transferrinrezeptor und Transferrin-sätti­gung ist der CHr-Wert – ähnlich wie die hy­pochromen Erythrozyten - ein direkter In­dikator der Eisenver­sorgung des Kno­chen­marks und da­mit in der Lage, eine ei­sendefizi­täre Erythro­poese innerhalb we­niger Tage darzu­stellen.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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