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Lexikon zum Laborbefund

Bicarbonat

Der Bicarbonatgehalt im Serum oder Plasma ist ein wichtiger Indikator für Elekt­rolytverteilung und Anionenmangel. Zu­sammen mit der pH-Be­stimmung werden die Bicarbonatmessungen bei der Diag­nose und Behandlung von zahlreichen potentiell schweren Erkrankungen, die mit einem gestörten Säure-Basen-Gleichge­wicht im Atem- und Stoffwechselsystem assoziiert sind, einge­setzt.

Haltbarkeit: mehrere Tage bei 2-8°C, wenn die Erythrozyten abgetrennt werden und die Probe fest verschlossen aufbe­wahrt wird. Vorzugs­weise sollte venöses Blut, das an­aerob in der für Bikarbonat übli­chen Weise entnommen wurde, als Probenmaterial eingesetzt werden. In un­ver­schlossenen Gefäßen nimmt die Bikar­bonatkon­zentra­tion nach einer Stunde um ca. 4 mmol/l ab. Serum kann bis zu 6 Mo­nate bei -20°C oder -80°C ohne wesentli­che


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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