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Lexikon zum Laborbefund

Aluminium

Aluminium kommt natürlich im Boden vor und gelangt in höheren Konzentrationen in das Grundwasser. Aluminium kann auch aus Instal­lationen (Warmwasserbereiter) freigesetzt wer­den. Beim Menschen be­steht die Gefahr einer Hirnschädigung bei chronischer Aufnahme von Aluminium. Beschrieben wurden solche Schä­den be­reits bei Dialysepatienten (Dialyseen­zephalopathie). Aluminium soll mit der Alzheimerschen Krank­heit in Zusammenhang stehen. Hö­here Alumini­umkonzentrationen können außerdem Knochen­schäden verursachen (Osteomalazie).

Die Bestimmung von Aluminium erfolgt häufig zur Überwachung von Dialyse-Pati­enten mit Aluminium-Medikation (Phos­phat-Binder) so­wie bei Aluminiumintoxika­tion von beruflich exponierter Personen.

Normbereich Serum: bis 10 µg/l


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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