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Lexikon zum Laborbefund

Malon­dialdehyd

Malon­dialdehyd ist ein Endprodukt des oxidati­ven Fettsäureabbaus und damit der labor­dia­gnostische Marker für die Lipidperoxi­dation. Es entstehen Lipidhydrope­roxide, die die Zell­membranen leicht durchdrin­gen können und Re­aktionen mit den Nuklein­säu­ren des Zellkerns eingehen. Die Zell­membranen verlieren somit ihre physikali­schen Eigenschaf­ten, die Barrie­renfunk­tion ist gestört. Eiweiße können verän­dert werden, so dass die Funktio­nalität dieser Proteine verändert wird. Risiko­faktoren für kar­diovaskuläre Erkrankungen (Rauchen, Adiposi­tas usw.) manifestieren sich auch in erhöhten Konzentrationen von Malondi­aldehyd.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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