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Lexikon zum Laborbefund

Vitamin C (Ascorbinsäure)

Das Vitamin C, die Ascorbinsäure, ist ein was­serlösliches Vitamin, das in Zitrus­früchten, Obst und vielen Gemüsearten vorkommt. Es wird vom Körper selbst nicht produziert und auch nicht länger als ca. vier Stunden im Körper be­halten. Bei exogener Zufuhr muss es daher mehrmals täglich eingenommen werden. Vita­min C hat universelle Redoxeigenschaften. Die dadurch bedingte Reduktion der bei Infek­tionen entstehenden freien Radikale soll für die protek­tive Wirkung bei Infektionser­krankungen und Carcinomen verantwort­lich sein.

Bei Raumtemperatur ist Vitamin C eine weiße, kristalline, wasserlösliche Sub­stanz, und verhin­dert als Konservie­rungsmittel in der Nahrungs­mittelindustrie das Verderben und die Braunfär­bung von Konserven. Hohe Selbstmedikation mit Vitamin C kann das Risiko für Nierenoxa­latsteine geringfügig erhöhen. Selten kann Vita­min C in zu großen Mengen Durchfall auslösen. Langandauernder Vitamin C-Mangel führt zu Skorbut.

Vitamin C ist präanalytisch bei Raumtemperarur wenig stabil; daher empfiehlt sich bei längerer Transportzeit, das Heparinplasma einzufrieren.

Normbereich: 5.0-15.0 mg/l


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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