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Lexikon zum Laborbefund

Vitamin K

Vitamin K (Phyllochinon) gehört zu den fettlös­lichen Vitaminen; es wird im Darm von Bakte­rien synthetisiert, aber auch zu­sätzlich über die Nahrung resorbiert. Nah­rungsmittel wie Blatt­gemüse, Spinat und Kohl enthalten besonders viel Vitamin K. Seine Funktion besteht in der Aktivierung sog. Carboxylierungsreaktionen be­stimmter Gerinnungsfaktoren (II, VII, IX, X, Protein C, Protein C) und einiger Kno­chenpro­teine wie dem Osteocalcin. Ein Mangel an Vita­min K äußert sich durch eine erhöhte Blutungs­neigung bedingt durch eine Verminderung der Vitamin K abhängigen Faktoren. Therapeutisch macht man sich dies durch die Gabe von Vita­min K-Antagonisten zur Thombo­seprophylaxe zu Nutze, wobei dabei die sog.  PIVKA (Protein induced by Vitamin K ab­sence) entstehen.

Normbereich: 50-900 ng/l


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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