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Lexikon zum Laborbefund

B2, Riboflavin    

Vitamin B2 übernimmt als Komplex aus Ri­boflavin, Folsäure, Niacin und Pan­tothensäure eine entscheidende Rolle im Kohlenhydrat- und Proteinstoffwechsel. Es beeinflusst das Wachs­tum von Haut und Haaren, den Stoffwechsel und die Zellre­generation, die Sehkraft und die Schild­drüsenfunktion. Riboflavin ist an der Syn­these von Niacin aus Tryptophan sowie für die Aktivierung von Vitamin B6 verantwort­lich.

Vitamin B2 kommt in fast allen Nahrungs­mit­teln, insbesondere Milch, Käse, Eiern, Hefeteig, Leber und Getreide vor.

Daher ist ein Vitamin B2-Mangel äußerst selten und zeigt sich u. a. in entzündlichen Verände­run­gen der Haut und Schleim­häute, Haarausfall und Sehstörungen. Körperliche Anstrengung und chro­nische Entzündungen können den Bedarf an Vi­­tamin B2 erhöhen. Überdosierungssym­ptome sind nicht bekannt.

Normbereich: 75-300 µg/l


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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