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Lexikon zum Laborbefund

Folsäure, Vitamin B9, Vitamin M

Folsäure, selten auch als Vitamin B9 oder Vita­min M, bezeichnet, kommt insbeson­dere in Vollkornprodukten, Obst, Gemüse (Spinat, Kohl, Broccoli oder Tomaten) und Milchprodukten vor. Der Körper besitzt nur eine geringe Spei­cherfähigkeit für Fol­säure.

Ein Folsäuremangel kann - ähnlich wie ein Vita­min B12-Mangel - alimentär bedingt entstehen, insbesondere da die Folsäure in gekochten Spei­sen kaum noch vorhan­den ist. Zusätzlich kann ein Vitamin B12-Mangel niedrige Folatkon­zentrationen be­dingen. Folge eines Folsäure­mangels ist – ähnlich einem Vitamin B12-Mangel – eine hyperchro­me, makrozytäre Anämie. Die Einnahme von Folsäure vor oder in der Früh­schwangerschaft reduziert die Wahr­scheinlich­keit einer Neuralrohrfehl­bildung beim Kind er­heblich.

Normbereich: 3.1-17.5 µg/l


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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