Lexikon zu Ihrem Laborbefund

Mit onlinebefunde können Laboraufträge jetzt einfach und schnell elektronisch erfasst werden – das System spart Ihnen Zeit und Ressourcen.

Lexikon zum Laborbefund

LH

Das Luteinisierende Hormon (LH)  ist ein im Hy­pophysenvorderlappen gebildetes Gona­do­tro­pin und wirkt bei Männern und Frauen zu­sam­men mit dem FSH auf die Reifung und Pro­duk­tion der Geschlechts­zellen: dem Follikel­sprung bei der Frau und der  Spermienreifung beim Mann. Vor dem Eisprung zeigt sich bei der Frau ein deutlicher Anstieg der LH-Konzentra­tion im Blut, wodurch Eireifung, Eisprung so­wie die Bil­dung des Gelbkörpers unter­stützt werden. LH stimuliert beim Mann die Bildung des Tes­toste­rons in den Leydig-Zwischenzellen des Ho­dens.

Normbereich:

Follik. Ph.    1,8- 13,4 U/l Ovulat. Ph.     15 - 79 U/l Luteale Ph.  0,7- 19,4 U/l Menopause     11 - 61 U/l Mann             1,5- 9,0 U/l Kind bis                1,0 U/l


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


Suche