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Lexikon zum Laborbefund

Progesteron

Progesteron, ein Gestagen, wird bei der ge­schlechtsreifen Frau aus Cholesterin über die Zwischenstufe Pregnolon in der zweiten Hälfte des Zyklus im Corpus lu­teum und bei Schwan­geren in der Pla­zenta gebildet. Das Maximum der Pro­gesteronproduktion findet man 5-6 Tage nach der Ovulation. Geringe Progesteron­mengen werden bei Frauen und Männern auch in der Ne­bennierenrinde syntheti­siert. Während des Zyk­lus bewirkt Pro­gesteron die Transformation des Endo­metriums. Wenn keine Befruchtung statt­findet, kommt es zur Rückbildung des Corpus luteum. Der Progesteron-Blutspie­gel fällt ab und es kommt zur Menstrua­tion.

Normbereich Frau: Folikel.-Ph   0,2 - 2,0 ng/ml Luteale-Ph 2,5 - 25,0 ng/ml Menopause 0,1 - 0,6 ng/ml Gravidität   bis 300 ng/ml


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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