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Lexikon zum Laborbefund

STH (Somatotropes Hormon)

STH, Wachstumshormon, HGH (human growth hormone) wird von der Hypophyse ausgeschüttet und ist ein kleines Pep­tid ähnlich dem In­sulin. STH wird in kurzen Intervallen zu Beginn der Schlaf­phase aus­geschüttet und verbleibt nur kurze Zeit im Kreislauf.  In der Leber wird es in Somato­medin-C (IGF-1) umgewan­delt. STH för­dert das Wachstum der inne­ren Organe, die Ver­knöcherung des Ske­letts und  kontrolliert das Längenwachs­tum vor der Pubertät. Die Freiset­zung von STH wird über den Hypothalamus kontrol­liert.

Verminderte STH-Werte finden sich bei Wachstumsverzögerungen und  hypotha­lamisch-hypophysären Minderwuchs bei Kindern sowie bei hypophysären Zwerg­wuchs bei Erwachse­nen. Erhöhte Werte finden sich bei hypothala­misch-hypophy­sären Großwuchs bei Kindern, Akromega­lie bei Erwachsenen, ektoper STH-Pro­duk­tion bei Pankreas- und Bronchial-Carcino­men sowie Karzinoiden.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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