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Lexikon zum Laborbefund

Östriol (E3)

Östriol gehört ebenfalls zu  den Östroge­nen und ist ein Abbauprodukt von Östra­diol und Östron. Es besitzt durch schwa­che Östrogenrezeptorbin­dung nur eine schwache Östrogen-Wirkung. Das Östriol im Blut der Schwangeren wird von Fetus und Plazenta produziert.

Die Bestimmung von Östriol dient daher der Be­urteilung der fetoplazentaren Funk­tion. Patholo­gische Verminderungen von Östriol, wobei hier das freie Östriol ge­messen wird, finden sich bei allen Zustän­den, die mit einer fetoplazentaren Insuffi­zienz vergesellschaftet sind, sowie bei fe­talen Fehlbildungen wie Anenzephalie und Down-Syndrom. Wichtig ist Östriol auch im Rahmen der   Pränataldiagnostik zu­sammen mit ßHCG und AFP beim Triple-Test, der statisti­schen Berechnung der Wahrscheinlichkeit eines Down-Syndroms und einer Spina bifida.

Normbereich:

2.6 -   8.7 ng/ml          31. - 32. SSW

3.0 - 11.2 ng/ml          33. - 34. SSW 

3.5 - 16.0 ng/ml          35. - 36. SSW 

4.5 - 21.0 ng/ml          37. - 38. SSW 

6.0 - 22.0 ng/ml          39. - 40. SSW 


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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