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Lexikon zum Laborbefund

Melatonin

Melatonin ist ein biogenes Amin, das sowohl endogen gebildet als auch exogen mit der Nah­rung zugeführt wird. Es  wird in der Epiphyse aus Seroto­nin umgewandelt und regu­liert als ein schlaffördern­des Hormon die soge­nannte „innere Uhr" des Menschen. Die Hormon­produktion fin­det über­wiegend nachts statt. Melatonin ist am Alterungsprozess des Kör­pers beteiligt und  hat hauptsächlich drei unterschiedliche Wirkungen:

1.   Stimulation des Immunsystems                                     

2.   Steigerung des Bedürfnisses nach Schlaf

3.   protektive, antioxidative Wirkung

Die Bestimmung des Melatoninspiegels im Serum oder  im ersten Morgenurin erlaubt eine Aussage über die Synchronisation, d. h. das ko­or­­di­nierte Zusammenwirken unterschiedlicher Stoff­­wechseaktivitäten, das für viele Körper­funktionen essentiell ist und mit dem Alter ab­nimmt.

Normbereich: tagsüber <  50  pg/ml

nachts    <180  pg/ml


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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