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Lexikon zum Laborbefund

Pregnenolon

Pregnenolon wird als Zwischenprodukt der Ste­roidbiosynthese mit Cholesterin als Ausgangs­substanz hauptsächlich in den Nebennieren pro­duziert, findet sich jedoch auch in anderen Orga­nen. Pregnenolon ist Ausgangssubstanz für na­hezu alle ande­ren Steroidhormone einschließlich DHEA, Progesteron, Testosteron, Östrogen und Cortisol.  Da Pregnenolon an der Zellat­mung be­teiligt ist, befindet es sich überall im Körper. Pregnenolon ist ein starkes Neurosteroid im Ge­hirn, es steigert die Gedächtnisleistung und be­einflusst Lern- und Erinnerungsvermögen. Seine Substi­tution für die Anti-Aging-Medizin bleibt nach wie vor umstritten. Der Pregneno­lonspiegel von Erwachsenen ist etwa drei- bis viermal so hoch wie im ersten Le­bensjahrzehnt und sinkt dann wieder mit zunehmenden Alter. Die Unter­schiede zwischen Frauen und Männern sind nur geringfügig.

Normbereich:

Frauen 10 -230 ng/ml, Männer 10 -200 ng/ml


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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