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Lexikon zum Laborbefund

Albumin im Spontanurin

Das früheste Anzeichen einer diabeti­schen Neph­ropathie ist der Nachweis ei­ner erhöhten Ausscheidung von Albumin im Urin. Im Nor­malfall scheiden die Nieren weniger als 30 mg Albumin in­nerhalb von 24 Stunden aus (Normal­buminurie). Eine Mikroalbuminurie ist als Albu­min­ausscheidung zwischen 30 und 300 mg/die bzw. 20 und 200 mg/l definiert. Werte darüber hinaus werden als Makroalbuminurie bezeichnet. Mittels Teststrei­fen wird orientierend eine Albu­minurie nach­gewiesen (Nachweisgrenze ca. 150 mg Albumin/l).

Mit herkömmlichen Urinteststreifen ist eine Mikroalbuminurie nicht nachweisbar. Zur Früh­erkennung können daher spezielle Teststreifen zum Nachweis geringer Al­buminkonzentratio­nen im Urin eingesetzt werden.

Die gegebenenfalls sich anschließende Untersu­chung des 24-Stunden-Urins dient dann der ge­nauen quantitativen Bestim­mung. 

 


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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