Lexikon zu Ihrem Laborbefund

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Lexikon zum Laborbefund

infektionsserologische Untersuchungen

Enzymimmunoassay (EIA, ELISA)

Radioimmunoassay (RIA)

Fluoreszenzimmunoassay (FPIA)

Lumineszenzimmunoassay (LIA)

Elektrochemilumineszenzimmunoassay (ECLIA)

Microbeadsenzymimmunoassay (MEIA)

Bei einem ELISA- oder EIA-Test wird auf­gerei­nigtes Bindeprotein (Antikörper ge­gen das ge­suchte Antigen) auf einer so­genannten Festphase (z. B. Röhrchen oder Näpfchen der Mikroti­terplatte) ge­bunden. Nach Zugabe von Patienten­se­rum mit dem entsprechenden Antigen kommt es zu einer Antikörper-Antigen-Re­aktion. Nicht gebundene Antikörper wer­den durch Waschen entfernt. Durch Zu­gabe eines enzymmarkierten Zweitanti­körpers, der gegen dieses Antigen ge­richtet ist, kann diese Reaktion messbar gemacht werden.

Modifikationen dieses Systems können in der Art der Markierung (Fluoreszenz (FPIA), Radio­aktivität (RIA), Lumineszenz (LIA, ECLIA)), oder der gewählten Festphase (Mikro­par­ti­kel (MEIA), kompetetiv ohne Fest­phase) be­ste­hen. Alle diese verschiede­nen Test­modi­fikatio­nen haben unter­schiedliche Vor- und Nachteile, die hier aber nicht näher erläutert werden sollen.

 


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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