Lexikon zu Ihrem Laborbefund

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Lexikon zum Laborbefund

Aminosäurenbestimmungen, Vitamine

HPLC

HPLC (High Performance (Pressure) Liquid Chro­ma­tography) ist ein spezielles chroma­to­gra­phisches Trennverfahren; dabei wird die zu un­tersuchende Substanz zusam­men mit einem Lauf­­mittel, der mobilen Phase, mit hohem Druck durch die eine stationäre Phase enthaltende Trenn­säule ge­pumpt.

Die Stärke der Elutionskraft der mobilen Phase ist insbesondere abhängig von der Polarität der zu untersuchenden Sub­stanz.  Wenn diese stark mit der stationä­ren Phase interagiert, verbleibt sie relativ lange in der Säule und umgekehrt. Ein Detektor misst die von den auf der Säule ge­trennten Substanzen erzeugten physi­kalischen Impulse und wandelt sie in analoge Signale (Peaks) um. Entspre­chend erscheinen die Be­standteile einer Substanzmischung zu verschie­denen Retentionszeiten. Die Retentionszeit ist somit charakteristisch für eine eluierte Substanz, die Höhe des nachgewiesenen Peaks ist der Menge der Substanz pro­portional.

Mittels quan­titativer Standards lassen sich so unbekannte Substanzen analysieren und quan­tifizieren. Zur Ver­meidung von Verunreini­gun­gen der Trenn­säule kann noch eine Vorsäule ver­wendet wer­den.

Als Detektoren stehen Elektrochemische, Fluo­reszenz-, UV-, Diodenarray- und Massen­spek­tometrie-Varianten (MS) zur Verfügung.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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