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Lexikon zum Laborbefund

Sulfhämo­globin

Sulfhämoglobin (Verdoglobin) entsteht durch Kontakt von Hämoglobin mit Schwefelver­bin­dungen. Dabei kommt es zu einer oxidativen Spaltung des Porphyrinrings, die irreversibel ist. Das Blut ist typischerweise grünlich verfärbt.

Hervorgerufen werden kann eine Sulfhämoglo­binämie durch Vergiftungen mit Schwe­felverbin­dungen, durch Überdo­sierung oder chroni­sche Einnahme schwefelhaltiger Arz­neimittel wie Phenacetin, Sulfonamide, Aspirin u.ä.. Kli­nisch kann eine graue, bräunlich Haut­verfärbung zu beobachten sein. Der Nachweis erfolgt pho­to­metrisch aus EDTA-Blut

Normbereich: bis 0,1 g/dl


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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