Lexikon zu Ihrem Laborbefund

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Lexikon zum Laborbefund

Gewinnung von venösem Blut

Für die Blutbildanalyse lässt man nach der Punktion der Vene einige ml Blut in ein mit EDTA beschichtetes Röhrchen tropfen und schwenkt das Röhrchen dann vor­sichtig, bis sich das Blut mit dem Antikoa­gulanz durchmischt hat. Schaumbildung, die eine Thrombozyten­zerstörung be­günstigt, ist unbedingt zu vermei­den. Angeronnene Blutproben dürfen keines­falls verarbeitet werden, bei der Weiter­verarbeitung ist unbedingt darauf zu ach­ten, dass wieder das Röhrchen leicht ge­schwenkt wird und eine gleichmäßige Verteilung der Blutkörperchen er­reicht wird.

Vorteile der Venenblut-Entnahme:

keine Verdünnung durch Gewebeflüssig­keit,

Kapillarblutentnahme für den Ungeübten schwierig,

häufiges Aufziehen von Luftblasen,

genügend Material für Mehrfachanalysen,

längere Haltbarkeit der Probe


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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