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Lexikon zum Laborbefund

Hämoglobingehalt des einzelnen Erythrozyten (MCH)

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeiten, den Hämoglobingehalt des einzelnen Erythrozyten zu beurteilen; rein qualitativ, in dem man jeden einzelnen Erythrozyten im gefärbten Ausstrich betrachtet und sei­nen Farbstoffgehalt beurteilt. Dies ist na­türlich nur schwer quantifizierbar und au­ßerdem von der Erfahrung des Untersu­chers abhängig.

Wesentlich objektiver und zahlenmäßig auch eindeutig ist es, den durchschnittli­chen Hämog­lobingehalt zu errechnen, da man die Werte von Gesamt-Hämoglobin und Erythrozytenzahl zur Verfügung hat. Dieser mittlere Hämoglobinge­halt des Ein­zelerythrozyten, das HbE, wird auch als mittlerer corpusculärer Hämoglobingehalt, als MCH, bezeichnet und berechnet sich folgen­dermaßen:

                            Hämoglobin [g/dl] . 10

MCH [pg] =

                   Erythrozytenzahlen [Millio­nen/ml]

Werte unterhalb, bzw. oberhalb dieser Grenzen bezeichnet man als hypo- bzw. hyperchrom.

Normbereich: 28-34 pg


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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