Lexikon zu Ihrem Laborbefund

Mit onlinebefunde können Laboraufträge jetzt einfach und schnell elektronisch erfasst werden – das System spart Ihnen Zeit und Ressourcen.

Lexikon zum Laborbefund

HIT Typ II

Typisch für die HIT II ist ein meist 4 bis 14 Tage nach Beginn der Heparinthe­rapie auf­tre­tender, deutlicher Abfall der Thrombozyten­zahl (auf weniger als die Hälfte des Ausgangs­werts oder auf < 80 - 100000/µl). Es handelt sich dabei um die Nebenwirkung einer Thera­pie mit un­frakti­o­niertem oder auch niedermo­lekularem Heparin, die mit einer Thrombozy­topenie und mit throm­botischen Ereignissen ein­hergeht. Die thrombo­tischen Erebbbignisse können lebens­bedro­hend sein. Zu den seltenen Manifestatio­nen der HIT II zäh­len: Heparin-induzierte Hautläsionen,  hä­morrhagische Ne­bennierenin­farkte, akute syste­mische Reaktio­nen sowie arte­rielle und ve­nöse Thrombosen an unge­wöhnlichen Orten. Die Hautläsionen stel­len sich als schmerzhafte lokale erythe­matöse Hautpla­ques oder als Hautnekro­sen im Bereich der sub­kutanen Heparin-Injekti­ons­stelle dar. Die Diag­nose der He­parin-indu­zierten Thrombozytopenie (HIT II) basiert auf drei Kriterien:

Heparintherapie, Thrombozytopenie und posi­ti­ver Antikörpertest

 


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


Suche