Lexikon zu Ihrem Laborbefund

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Lexikon zum Laborbefund

Protein C

Das Patientenplasma wird verdünnt und durch Zusatz eines Schlangengifts akti­viert. Das akti­vier­te Protein C aus dem Pa­tientenplasma wird al­so mit einem Protein C freien Mangelplasma inkubiert und baut, abhängig von seinen Aktivi­tät, die Fakto­ren V und VIII ab. Man prüft den Ge­rin­nungsablauf auf dem endogenen Wege  mit­­tels PTT-Reagenz und Calcium-Ionen. In Ab­hängigkeit von der Protein C-Aktivität ergeben sich mehr oder weniger stark verlängerte Mess­zeiten. Entsprechend dem Mangel an AT-III liegt auch bei Patienten mit einer verminder­ten Protein-C-Aktivität ein erhöhtes Thromboserisiko vor. Diese verminderte Aktivität kann angeboren sein, aber auch bei Leberfunktionsstörungen oder Marcu­mar- Therapie (Protein C wird Vita­min- K abhängig gebildet, Marcumarnekrose) er­worben sein.

Normbereich: größer 60 %


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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