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Lexikon zum Laborbefund

IgM

Als Reaktion auf das Eindringen eines fremden Erregers in den Organismus rea­giert der Körper als erstes mit der Produk­tion von Immunglobulin M (IgM). IgM ist ein Pentamer, das fünf Protein-Untereinheiten besteht. IgM-Mole­küle sind da­her groß (ca. 970.000 kD) und daher im Gegen­satz zu IgG-Antikör­pern nicht plazenta­gängig. Der Nachweis von spezifischen IgM-An­ti­kör­pern bei in­fekti­onsserologischen Frage­stellungen spricht in der Regel für eine frische Infek­tion.

Normbereich: 40 bis 230 mg/dl


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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