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Allergien

Allergische Erkrankungen erfahren weiterhin in industrialisierten Ländern eine Steigerung der Prävalenz. Vor allem bei Kindern stieg die Prävalenz zwischen 1980 und 1996 in den USA von 3,6 auf 6,2 %, die Asthmaprävalenz in allen Altersgruppen beträgt ca. 12 %. In Deutschland schätzt man die Zahl der sensibi­lisierten Menschen auf 40 Millionen. Eine Allergie ist die spezifische Änderung der individuellen Immu­nitätslage im Sinne einer nicht natürlichen Über­empfindlich­keit. Grundlage für die Entstehung einer Allergie ist der Kontakt und die damit mögliche Sensibili­sierung gegen ein be­stimmtes Allergen.

Pathophysiologisch werden folgende Aller­giety­pen unterschieden:

Typ I: Allergien von Soforttyp

Typ II: Zytotoxische Reaktion

Typ III: Immunkomplexbildung

Typ IV: Zelluläre Immunreaktion

 


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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