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Lexikon zum Laborbefund

Typ IV: Zelluläre Immunreaktion

Die  allergischen Reaktion vom Typ IV wird nicht durch Immunglobuline, sondern  aus­schließlich durch T-Lymphozyten vermittelt. Er­kennen T-Lymphozyten bestimmte Anti­gene, setzen sie Zytokine frei, die ihrerseits Makro­phagen anziehen und so Antigene, aber auch das umgebende Gewebe schädigen kön­nen. Kommen sie mit dem gleichen Antigen bzw. Allergen in Kontakt, „erinnern“ sich die T-Zellen an diese Substanz und können, zwi­schen 12 und 72 Stunden verzögert, zu allergi­schen Reaktionen führen. Diese Form der Al­lergie tritt beim Kontaktekzem, z. B. bei Me­tall- oder Kunst­­­stoffallergien, Arzneimittel-Exanthemen, der Tuberkulinreaktion, aber auch bei Ab­sto­ßungs­reaktionen bei Trans­plantationen auf.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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