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Lexikon zum Laborbefund

Allergen-spezifisches IgG

Erhöhte allergenspezifische IgG-Werte zeigen, dass das Immunsystem des Patienten in Kontakt mit einem möglichen Allergen war. Der Test auf Allergen-spezifisches IgG eignet sich daher nicht zur Diagnose einer Nahrungsmittelallergie. Nur bei sehr wenigen Erkrankungen wie der allergischen Alveolitis ist es angebracht, aller­genspezifisches IgG zu messen. Dazu zählen die „Farmerlunge“, ausgelöst durch schim­melndes Heu, die „Obst­bauernlunge“, ausgelöst durch Obststaub und die „Vogel­halterlunge“, ausgelöst durch Vogel­exkremente und Federn­staub. Die Bildung allergenspezifischer IgG-Antikörper führt zu einer allergischen Reaktion vom Typ 3 in den Alveolen.  Die zunächst entstehende akute Entzündung chronifiziert und kann letztlich in einer Lungenfibrose resultieren.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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