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Lexikon zum Laborbefund

Alkalische Phosphatase

Die Alkalische Phosphatase (AP) kommt in allen Körperzellen vor, insbesondere in Knochen- und Lebergewebe. Die AP zeigt zusammen mit der Gamma-GT eine Cho­lestase an.

Im Kindesalter sind erhöhte Werte bedingt durch Knochen­wachstum (s. Ostase) oder im letzten Drittel der Schwangerschaft bedingt durch Produk­tion in der Plazenta (s. PLAP) als physio­logisch anzu­sehen. Pathologisch erhöhte Werte finden sich bei Gallenwegserkran­kungen, Kno­chener­kran­kungen, Knochen­metastasen.

Erniedrigte Werte treten bei Erkrankungen des Skelettsystems und bei Vitamin-D-In­toxikation auf.

Altersabhängiger Normbereich: Mann 40 – 130  U/l, Frau  35 -105 U/l

Das zu bestimmende Enzym katalysiert eine Re­ak­­tion, bei der ein stabiler Farbstoff entsteht.

p-Nitrophenylphosphat + H2O → AP → Phos­phat + Nitro­phenol

Di­e­ser ist photometrisch messbar.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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