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Lexikon zum Laborbefund

Procalcitonin

Procalcitonin  ist eine Vorstufe des Hor­mons Cal­citonin und eignet sich zur Früh­erkennung von bakteriellen Infektionen und ihrem Thera­piemonitoring. Es steigt bei Infektionen durch Bakterien, Pilze oder Parasiten schnell auf sehr hohe Werte an. Procalcitonin korreliert sowohl mit der Entzündungsaktivität als auch der Schwere des Krankheitsbildes. Im Gegensatz zum CRP fallen die Werte nach Abklingen der Entzündung innerhalb weniger Stunden wieder ab. Bei Virusinfektionen, Autoimmunerkrankun­gen und chronischen Entzündungen ist Procalcitonin hingegen nur selten oder nur gering erhöht. Die Bestimmung ist möglich aus Serum, Heparin- oder EDTA-Plasma und sowohl bei stationären als auch bei ambulanten Patienten vor Antibiotikaeinsatz und als Therapie­über­wachung geeignet.

Normbereich: bis 0,5 ng/ml

C3 und C4

s. Komplementsystem im letzten Kapitel


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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