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Lexikon zum Laborbefund

LDH/HBDH

Die LDH besteht aus fünf verschiedenen Isoen­zymen. Im Herzmuskel und den ro­ten Blutkör­perchen findet sich vorwiegend LDH 1 und LDH  2, in  Milz,  Lunge und Lymphknoten LDH 3 und in Leber und Muskel LDH 4 und LDH 5.

Stärker erhöhte LDH-Werte finden sich dement­sprechend bei Hämolyse, Herzin­farkt, Leberer­krankungen, malignen Tumo­ren, letztlich bei al­len Erkrankungen, bei denen es zu einer Zell­schädigung kommen kann, ohne jedoch spezi­fisch zu sein. Körperliche Anstrengung oder Sport kann ebenfalls die LDH-Werte erhöhen. Zur Spezifizierung der LDH kann auch die HBDH (alpha-Hydroxy-Butyrat-Dehydro­ge­nase = alpha-HBDH)-Akti­vität im Blut bestimmt wer­den. Die HBDH-Aktivität ent­spricht der von LDH 1 und LDH 2.

Normbereich:  LDH beträgt altersab­hän­gig < 250 U/l, HBDH  72 bis 182 U/l.

Das Enzym katalysiert eine Reaktion bei der NAD zu NADH reduziert wird. Die NADH-Zu­nahme ist pho­tomet­risch bestimmbar und ist proportional zur En­zymaktivität.

L – Lactat + NAD+ D LDH D Pyruvat + NADH + H+


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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