Lexikon zu Ihrem Laborbefund

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Lexikon zum Laborbefund

Amylase

Die Alpha-Amylase gehört zu den Verdau­ungsen­zymen, die Stärke und Glykogen ab­bauen. Man unterscheidet Speichel-Amylase und Pankreas-Amylase. Die Be­stimmung der Amy­lase erfolgt bei unkla­ren Oberbauchbeschwer­den. Bei einer akuten Pankreatitis steigt die Amy­lase frü­hestens zwei Stunden nach Einset­zen der Schmerzen über 150 U/l an. 1-2 Tagen nach Abklingen der klinischen Symptome sinkt die Aktivität im Plasma wieder unter den Norm­bereich von 110 U/l bei Er­wach­senen. Ein klei­ner Teil der Patienten weist eine sogenannte Makroamylase, die auf­grund ihrer Größe nicht renal ausge­schie­den wird, auf und die deshalb zu ei­ner Er­höhung der Amylase im Plasma auch ohne Pankreati­tis führen kann. Der Nach­weis ei­ner Makroamylase hat keine klini­sche Be­deu­tung.

Normbereich: bis 110 U/l

Die Bestimmung er­folgt photo­metrisch mit zahl­reichen Me­thoden.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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