Lexikon zu Ihrem Laborbefund

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Lexikon zum Laborbefund

LAP (Leucin-Aminopeptidase)

Bis vor einigen Jahren wurden die beiden folgenden Enzyme zur weiteren Differential­diagnostik bei Leber- und Gallen­er­krankungen eingesetzt. Da die Industrie jedoch man­gels ausreichender Nachfrage diese Tests nicht mehr für Großgeräte produziert, stehen sie im Routinelabor nicht mehr zur Ver­fügung und wer­den hier nur der Vollständigkeit halber erwähnt.

GLDH (Glutamat-Dehydrogenase)

Als ausschließlich intramitochondrial in den He­patozyten lokalisiertes Enzym ist eine Zunahme der GLDH im Blut aus­schließlich durch eine Schädigung dieser Zellen hervorgerufen und deu­tet somit auf einen besonders schweren Le­berschaden hin. Sie erlaubt eine Beurtei­lung von Schwere und Ausmaß einer akuten Le­ber­paren­chymschädigung.

Altersabhängiger Normbereich:

Mann bis 7 U/l, Frau bis 5 U/l

Untersuchung wird praktisch nicht mehr eingesetzt!

LAP (Leucin-Aminopeptidase)

Erhöhte Werte der LAP, einem Enzym des Proteinstoffwechsels, finden sich bei schweren Leber­erkrankungen oder Cholestase aufgrund von Tumoren oder Gallensteinen

Geschlechtsabhängiger Normbereich:

Mann: 20-35 U/l, Frau:16-32 U/l

Untersuchung wird praktisch nicht mehr eingesetzt!


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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