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Lexikon zum Laborbefund

Capture – Systeme

Testerythrozyten werden als Monolayer (ein­schich­tiger Zellrasen) in Mikrotiterplatten fixiert.

Das zu untersuchende Serum wird zu­sammen mit LISS-Lösung (Low Ionic Strength Solution) in das jeweilige Mikrotiternäpfchen pipettiert.

 

Description: immucor4

Patientenantikörper binden an Testerythrozyten , mit freundlicher Genehmigung der Fa. Immucor

Nach Inkubation, Waschen und Zen­tri­fugation kann dann eine mögliche Antikörper­bindung durch mit Anti-IgG beladene Indikator­zellen op­tisch kenntlich gemacht werden, da diese an den gesuchten AK binden und ein Zellrasen entsteht.

 Description: immucor2

Anti-IgG beladene Indikator­zellen werden gebunden, mit freundlicher Genehmigung der Fa. Immucor

Wenn sich der gesuchte Antikörper nicht im Serum befindet, sedimentieren die Indikator­erythrozyten durch Zentrifugation und bilden einen „Zellknopf".

Zellknopf=negative Reaktion, Zellrasen=positive Reaktion Mit freundlicher Genehmigung der Fa. Immucor

Entsprechend ist auch eine Antigentestung, also die  Erfassung der Erythrozyten­eigen­schaf­ten möglich. Dafür werden die Testseren an die Näpfchenwand gebunden und die Pa­tientenerythrozyten dazu pipettiert. Der große Vor­teil der Capture-Verfahren liegt in der Mög­lichkeit einer Automation.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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