Lexikon zu Ihrem Laborbefund

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Lexikon zum Laborbefund

Ernährung, Nahrungska­renz, Rauchen 

Prinzipiell sollte die Entnahme von Nüch­ternblut morgens angestrebt werden. Normbereiche gel­ten in der Regel für den Nüchternzustand mor­gens. Die Blutent­nahme erfolgt morgens in der Praxis am sitzenden, nüchternen Patienten (un­ge­süßter Tee und trockenes Brot ist gestat­tet), mög­lichst immer unter gleichen Be­dingungen. Fettreiche Mahlzeiten erhöhen die Kon­zentratio­nen von Triglyceriden, al­kalischer Phosphatase (AP), Lactatde­hydrogenase (LDH) und freien Fettsäuren. Bei protein­armen Diäten sind insbe­son­dere die Al­bumin- und Harnstoffkonzentra­tio­nen ver­mindert, das Wachstumshormon (STH) kann erhöht sein. Chronischer Alkohol­missbrauch kann zu Erhöhungen der Enzyme GGT, GPT/ALT und GOT/AST, sowie einem er­höhten MCV (Erythrozyten­vo­lumen) und CDT (Carbo­hydrate Defi­cient Transferrin) führen. Bei star­ken Rau­chern kann das C-reaktive Protein (CRP) und das Carcinoembryonale Antigen (CEA) auf den doppelten Wert ansteigen, auch findet sich häufig eine deutliche Leukozytose.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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