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Lexikon zum Laborbefund

ADMA (asymmetrisches Dimethylarginin)

ADMA oder asymmetrisches Dimethylarginin entsteht durch Methylierung der Aminosäure Arginin. ADMA ist an der Produktion von Stickstoffmonoxid beteiligt; es wird renal eli­miniert und metabolisiert. Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, Diabetes, Hy­per­tonie und Rauchern steigen die ADMA-Werte deutlich an.

Erhöhte ADMA-Spiegel führen zu einer In­aktivierung von Stickstoffmonoxid und verhin­dert so die Entspannung der glatten Gefäß­mus­kulatur. ADMA gilt daher als Risikofaktor für Arteriosklerose. Durch Medikation von L-Arginin lassen sich die ADMA-Werte und damit das kardiovaskuläre Risiko vermindern. Empfehlenswert ist die gleichzeitige Bestimmung von Arginin und ADMA und Beobachtung des Quotienten Arginin/ADMA zur Therapiesteuerung.

Normbereich: 50-110 ng/ml


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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