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Lexikon zum Laborbefund

Listerien

L. monocytogenes,  ein stäbchenför­miges Bakte­rium der Gattung Listeria, ist als ein­zige patho­gene Art in der Natur weit ver­breitet. Die Infek­tion er­folgt durch den Um­gang mit infizierten Tie­ren/Tiermaterialien oder die Auf­nahme kon­taminierter Tier­produkte wie (Roh)-Milch oder Käse. Eine Infek­tion mit Listerien wird häufig nicht be­merkt. Die Symptome sind ähnlich einer leichten Grippe. Personen mit einer ge­schwäch­ten Immun­abwehr können an ei­ner Meningitis und Enzephalitis er­kranken.

Bei Infektionen wäh­rend der Schwanger­schaft ist bei Föten eine di­aplazen­tare Übertragung möglich. In­fektionen in der ersten Schwanger­schaftshälfte können zu Fehl- oder Frühgeburten führen, im letzten Tri­menon ist die Gefahr einer transpla­zentaren Übertragung der Erkrankung auf das Kind be­sonders hoch.

T. pallidum, Bildquelle Fa. Roche


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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