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Lexikon zum Laborbefund

Malaria

Die Malaria (s. auch Kapitel Mikrobiologie) ist eine in wärmeren Län­dern vor­kommende Infek­tionskrankheit durch einzellige Parasiten der Gattung Plasmo­dium, die von Anopheles-Ar­ten übertragen werden. Symptome sind Fie­beran­fälle mit Schüttelfrost und Schweiß­aus­brüchen, Milz- und Leber­vergröße­rung, Kreis­lauf­kollaps, zu­nehmende Anämie sowie bei M. tro­pica ko­matösen Zuständen. Zur Di­ag­nose einer akuten Infektion wird der Erre­gernachweis im Blut­aus­strich und im dicken Trop­fen so­wie zum Nach­weis einer stattgefun­denen Infektion ein Anti­körpernachweis mittels Immunfluores­zenz oder Immu­noblot eingesetzt. Weitere Details sind im mikro­biologischen Teil zu finden.

Plasmodium malariae (Pappenheim, 1000-fach)


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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