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Lexikon zum Laborbefund

Rotaviren

Rotaviren sind RNA-Viren und die häu­figste Ur­sache für schwere Durchfaller­krankungen. Eine Rotavire­ninfektion er­folgt meist fäkal-oral wo­bei auch kontami­nierte Lebensmittel oder Trinkwas­ser eine Rolle spielen könnten. Nach ca. 1-3 Ta­gen treten die klinischen Symptome wie Erbre­chen, Fieber und Diarrhoe auf. Rotavi­ren sind weltweit verbreitet. Außer bei Kindern treten schwere Erkrankungen durch Rotaviren insbe­sondere bei älte­ren oder immunsupprimierten Patien­ten auf. Eine Impfung (vor allem) für Kin­der ist seit einiger Zeit wieder verfügbar, hat aber (noch) keinen Eingang in die aktuellen STIKO-Empfehlungen gefunden. Die Diagnostik erfolgt mittels Di­rektnach­weises aus dem Stuhl.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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