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Lexikon zum Laborbefund

Salmonellen

Salmonellen (s. auch Mikrobiologie) sind gram­ne­gative, sporen­lose  be­geißelte Stäbchenbak­te­rien aus der Familie der Enterobac­teriaceae. Die Infektion wird entwe­der direkt faecal-oral über den Stuhl eines Er­krankten oder durch Verzehr von infizier­tem Fleisch, Eiern bzw. Ei­produkten (z.B. Speiseeis) weitergege­ben. Die ersten Krankheitszeichen tre­ten bei ei­ner In­fektion mit Salmonellen nach 1 bis 3 Ta­gen auf. Die Er­krankung beginnt meist mit schweren Durchfäl­len, Übel­keit, Bauch­schmer­zen und Fieber. In der aku­ten Phase ge­lingt der Direkt­nachweis im Stuhl. Typhus und Paraty­phus werden ebenfalls durch Salmonellen, Salmo­nella Typhi und Pa­ra­typhi, hervorgerufen. Jede Salmo­nella-Infektion ist meldepflichtig. Se­rologische Untersuchungen sind nicht zur Dia­gnostik einer akuten Salmonel­len-Infek­tion geeig­net, sondern post­infektiös bei der Differen­tialdiagnose unklarer Ge­lenkbe­schwerden sinn­voll.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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