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Lexikon zum Laborbefund

CK

Die Creatinkinase (CK) ist ein entscheiden­der diagnostischer Parameter zur Erkennung von Schädigungen der Herz- und Skelettmuskulatur.

Dabei ist die CK-Konzentration proportional zur Größe der Schädigung. Die Gesamt-CK im Blut­serum besteht aus folgenden Isoenzymen: (M=Muscle, B=Brain)

CK-MB (Herz)

CK-MM (Skelettmuskel)

CK-BB (Gehirn)

sowie selten als Makro-CK (mit Antikörper­bin­dung oder mitochondriale CK in oligomerer Form).

CK-Erhöhungen finden sich:

beim Herzinfarkt ca. 4-6 Stunden nach In­farkt, Maximum nach etwa 24 Stunden sowie bei Ske­lettmuskelschäden, bei en­dokrinen Myo­pathien mit Schilddrüsen­funktionsstörungen (Hy­­per- und Hy­pothy­reose), Nebenschilddrüsen­störungen (Hy­­­­­­­per- und Hypoparathyreoidismus), Neben­nie­­ren­rindenstörungen und Hypophysen­stö­run­gen.

Die Messung der Aktivität der CK erfolgt nach IFCC über einen enzymatischen Farbtest über die Umset­zung von Creatinphosphat und anschließender In­dikatorreaktion.

Normbereich: Mann <190 U/, Frau <170 U/l, er­höhte Werte bei Muskelerkrankun­gen und Herzinfarkt

Die angegebenen Referenzbereiche beziehen sich auf stationäre Patienten; ambulante Pa­tienten haben leicht höhere, dunkelhäutige Pa­tienten können bis zu doppelt so hohe und Sport­ler je nach Trainingsintensität bis zu 5-fach er­höhte Werte haben.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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