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Lexikon zum Laborbefund

Tuschepräparat

Das Tuschepräparat ist eine Negativdar­stellung der Bakterien, d. h. die Bakterien erscheinen als  Aussparungen auf dem homogenen Tuscheun­tergrund. Diese Methode empfiehlt sich insbe­sondere zum Nachweis der Kapsel. Da die Kap­selsub­stanz den Farbstoff nicht aufnimmt, er­scheint sie als farblose Aussparung im Tusche­film, der den Zellleib umgibt.

Technik: Auf  das Ende eines völlig fett­freien Objektträgers setzt man einen Tropfen Tusche auf, daneben einen klei­nen Tropfen des zu unter­suchenden Ma­terials. Die beiden Tropfen wer­den ver­mischt und wie ein Blutausstrich dünn aus­gestrichen. Präparat lufttrocknen las­sen.

Mikroskopie: Zur Übersicht Trockenobjek­tiv 40:1, danach Ölimmersionsobjektiv.


Dr. Stephan Schauseil et. al., Medizinische Laboratorien Düsseldorf


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